19. September2023

Dem geht’s wie mir! Personas in Filmen.

„Das Problem kenn ich, die Lösung wäre also auch was für mich.“ Das ist zusammengefasst die Mechanik, wenn einer Zielgruppe sogenannte Personas gezeigt werden. Also fiktive Abbilder ihrer selbst. Die Identifikation fällt leichter und somit auch die Akzeptanz für ein Produkt oder eine Dienstleistung. Ganz besonders im Bewegtbild. Woher das kommt?

Zum einen sind Personas mehr als nur Testimonials. Denn sie entsprechen der Zielgruppe nicht nur in demographischen Daten, sondern auch in ihren Persönlichkeiten, weil sie auf deren Bedürfnisse und Präferenzen basieren. Und die können gerade in Filmen umfassend dargestellt und somit verstanden werden.

Die Personas helfen bei der Kommunikationsentwicklung besser zu analysieren, wo Sie Ihre Zielgruppe finden, wie Sie sie ansprechen müssen und was sie bewegt. Deshalb haben wir für die Begleitkommunikation des Innovationsprogramms Kreative Zentren des Bayerischen Ministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie eine Persona entwickelt:

Hallo, ich bin Sie — der Bürgermeister.

Einen bayerischen Bürgermeister, der wie unsere Zielgruppe vor der Herausforderung steht, sein kommunales Zentrum lebendig zu halten und für verschiedene Akteur:innen attraktiver zu gestalten.
Diesen Bürgermeister haben wir auch in den Begleitvideos genutzt, um User Schritt für Schritt abzuholen: Über das Programm und dessen Hintergründe zu informieren, sowie über die drei Modellkommunen und deren Lösungsstrategien bzw. -maßnahmen.

Die Vorteile des Spiegelfilms.

Identifikation — „das, was er sagt!“
Durch die Brille des Bürgermeisters — können sich Zuschauende schneller und tiefer mit dem Dargestellten identifizieren.

Empathie — „ich kenn das Gefühl.“
Die Zielgruppe erlebt die Herausforderungen und auch die Emotionen und Reaktionen des Bürgermeisters hautnah mit und entwickelt so Empathie für ihn. Das erhöht das Verständnis für seine und die eigene Situation.

Eindruck — „das merk ich mir.“
Visuelles bleibt bei den meisten Menschen länger im Gedächtnis haften und dadurch die Botschaften unseres Films, die damit länger und besser wirken können.

Inspiration — „ich mach sowas auch.“
Durch die Entwicklung und den Fortschritt des Bürgermeisters und seiner Kommune, wurde die Zielgruppe inspiriert, ähnliche Konzepte oder Strategien zu entwickeln. Sie ist stärker engagiert und dadurch motivierter.

Fazit

Indem eine Persona im Film verwendet wurde, die unserer Zielgruppe entsprach, wurde unsere Botschaft verstärkt, schneller verstanden und besser von der Zielgruppe verinnerlicht. Gut, oder? Vielleicht bekommen Sie in Zukunft auch mal einen Newsfilm!

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